Durchsuchen nach
Monat: Januar 2021

Schnee …

Schnee …

Schnee …  ist auch nur schick aufgemachtes Wasser …


 

Leicht gesagt. Gestern sah das hier aber mal so ganz anders aus. Die große Frage für uns: wo ist das Grün? Die große Frage für Andrea: wo ist der Schneeschieber?

Heute morgen kam dann auch unser Jörg ein bisschen ins Grübeln. Ob er wohl vom Hof kommen, in die Werkstatt fahren könne … (?) … Neues Motto: besser schippen, als gar nichts tun. Frühsport Räumdienst …


 

Und dann gings für ihn doch noch los … Per „Allrad“ durch den Schnee …


 

Jörg steckt also in der Werkstatt (im Gegensatz zu gestern Abend haben die Räumdienste inzwischen die Hauptstraßen, damit auch die Autobahn, geräumt), und wir, wir sitzen fest – in der Hütte. Mit unserem Smartie brauchen wir den Ausflug gar nicht ins Auge fassen. Aktuell kommt der diese kleine Zubringerstraße bis zur geräumten Querstraße gar nicht runter – geschweige denn danach wieder hoch.

Heimathafen. Auch gemütlich und ab mittags sogar romantisch. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint. Fast wie ein Wintertag in den Bergen. Urlaubsgefühl. Und wir haben auch ohne Ausflug was vom Tag. Garten eben. Wir mit der Nase am Boden. Riecht total toll der Schnee – wir kriegen jetzt noch viel besser mit, welche Maus, welcher Vogel, welcher Igel hier läuft und hüpft …

Andrea: auch mit der Nase – an der Kamera.  


 

Und in Sachen Umbau geht es vorwärts. Langsam zwar, weil Jörg sich ja immer zuerst um seine Kunden kümmern muss, für uns wenig Zeit bleibt – aber: es wird. Das gibt ’ne Küche „mit inneren Werten“ wie Andrea sagt. Innere Werte: weil die Innengestaltung Farbe bekommen hat. Egal was dann in den Fächern steht,  es wirkt edel – selbst unsere Hundefutterbox 😉 …

 

Dem Schornstein hat Jörg einen schmalen Schrank vorgebaut. In Absprache und mit Genehmigung durch den Schornsteinfegermeinster versteht sich. Nicht dass da ein Schrankteil am Schornstein steht und der Kaminkehrer nächstes Mal einen Herzkasper kriegt, Jörg das Teil wieder abbauen müßte oder uns der Kaminofen stillgelegt werden würde (so von wegen Brandgefahr).

Innenausbau in Reinform. Der Schreinermeister war gefordert, schon mit der Planung. Sieht ganzharmlos aus, wenn man es fertig sieht, steckt aber viel Arbeit drin, vor allem, weil Jörg es auch so bauen wollte, dass man die notwendigen Belüftungsschlitze nicht sieht. Einfach gemacht (oder Pfusch) ist bei uns nicht (bei Jörg!) nicht drin …

 

Auch die große Schrankseite hinten an der Wand ist nun fast fertig. Es fehlen noch 5 Klappen und dann noch Elektrogeräte (Kühlschrank, 2. Backofen – jedenfalls für diese Seite da). Aber die haben noch ein bisschen Zeit.

Die Kochinsel (kochen, spülen, Eiswürfel) wird da stehen, wo nun das große Sofa steht. Für das große Teil fand sich kein anderer Zwischenplatz als jener … und bis dass neue Wohnzimmer (bisheriger Küchenraum) fertig ist, bleibt es uns auch irgendwie noch „im Weg stehend“ erhalten. Ob Andrea wohl mal da „sitzend“ kochen wird (oder dürfen wir aufs Sofa, wenn wir mal sehen wollen, was sich auf dem Herd so tut)?


 

Unbekannt hat gesagt: soweit es die Frauen betrifft, ist Quengeln kein Laster, es ist lediglich eine Sprechweise. Wir sprechen also weiterhin mit Jörg, und er mit uns (und das bleibt hoffentlich auch so) – und dann können wir vielleicht die Ostereier in einer fertigen Küche färben (vielleicht auch einer, die schon einen neuen Boden bekommen hat … ?).

 

Die Mädels vom See, also mit Andrea =