Happy birthday Valentina !

Happy birthday Valentina !



8. Dezember – 3. Geburtstag. Und die (Andrea&Jörg) haben nichts Besseres im Sinn, als mir ein Hundebaby aufs Auge zu drücken. Halsband statt Geschenkschleife. Hätte ich gut und gerne drauf verzichten können. Erstmal jedenfalls.

Klar, … doch … fand ich ja schon niedlich, als das Mini-Ding da auf dem Hotelzimmerbett auf mich zuhopste. Der Atem stockte mir aber, als ich sehen musste, dass dieses Teilchen da bei uns im Auto landete. Warum bei uns und nicht bei Andreas Schwester? Die Schwester war doch im Hotelzimmer auch mit dabei … Warum also traf es uns? Der Tag hätte soooo schön werden können. Stattdessen: ich mit Elisabeth auf der Rückbank, Hermine (so rufen sie die Kleine) vorne auf Andreas Schoss.

Aber doch mal schön der Reihe nach …

Am Samstag, 07. Dezember hieß es hier am See: früh aufstehen. Geschäftiges Treiben in der Hütte. Für uns: höchste Zeit, die Wachposten zu beziehen, die Haustür fest im Auge behalten. Nicht dass sich hier was tut, und das ohne uns.

Jörg belud das Auto. Dieses Mal: ein Mietwagen. Ein Test. Die Idee: eigenes Auto hier stehen lassen, „schonen“, die Kilometer Bodensee-NRW (ca. 700 pro Strecke) mit einem Leihwagen runterreißen. 

Bestellt hatte Jörg   einen Ford Kuga (und: höchstpersönlich war er weit vor dem Termin beim Vermieter, um „sein Wunschauto“ festzumachen).

Bekommen hat er: einen Opel Grandland X.  Super gelaufen die „persönliche Reservierung“.

Zwar nicht zufrieden, aber: dem Jörg blieb gar nichts anderes übrig, als uns sein Sonntagsgesicht zu zeigen. Und lächeln bitte …


Fazit und nicht unerwartet: Opel ist und wird nicht unser Auto.

Immerhin: die Versorgungslage stimmte. Jörg und ohne Futter an Steuer? Nicht vorstellbar. Der findet ohne Essen ja kaum den Weg von Zuhause bis in den nächsten Ort.

Wettertechnisch war auf der Hinfahrt alles dabei …


Endlich war es soweit. Der Wagen stand in Recke auf dem Hof von Züchterin Marita, dem Zuhause von Hermine.

Wir hockten auf der Rückbank, dunkel war es inzwischen und wir: ahnungslos. Reicht ja auch, wenn Andrea & Jörg wissen, was sie tun, auch wenn das für uns nicht immer danach aussieht. Wir also: „bissi warten“, Andrea&Jörg: gingen fremd.



Irgendwann ging es weiter. Kurzer Stopp am Hotel (wo das ist, ist uns ja immer egal), hier warteten Andreas Schwester und deren Mann auf uns. Zusammen ging es zum „Italiener“ (für uns die Tageslosung: warten).

Letztlich sind wir spät nachts wieder im Hotel gelandet und so gegen 01:30 in den Daunen.

Langer Tag, kurze Nacht. Schon früh am Sonntagmorgen hieß es: Gassi! Und wieder, na was wohl – … warten. Dieses Mal im Hotelzimmer, gut betreut durch Andreas Schwester und deren Mann. Dauerte nicht lange, da standen Andrea & Jörg wieder im Zimmer. Samt Hundebaby. Überraschung Valentina – alles Gute zum Geburtstag!

Für Andrea & Jörg stand dann ein Frühstück an. Klar: für Schwester/Schwager auch, die beiden hatten auch im Hotel übernachtet, gleich im Zimmer nebenan, mit uns Wand-an-Wand.



Heimfahrt. Vorher: erstmal sortieren und organisieren. Jörg packte unser Mietwägelchen … Proppevoll die Kiste. Ihr hättet Jörgs Gesicht sehen sollen, als Andrea sagte, sie vermisse noch irgendwas da aus dem Gepäck heraus, was sie für die Heimfahrt haben wollte – als alles längst gepackt war, als Jörg dachte, er hätte es hinter sich  …  🙂


Jörg (ein kleeeiiines bisschen angefressen): „… und dabei haben wir (Zweibeiner) nur eine einzige Tasche dabei, der Rest: Hundekram“.

Jaaaa und okay – etwas Mitbringsel-Zeug war auch noch dabei, stimmt aber sonst schon: alles unser Gepäck. Und: uns total egal. Wir müssen uns ja nicht selbst um unser Zeug kümmern.



Endlich ging es zurück an den See. Wir saßen stumm hinten, Hermine zufrieden vorne.



Eine Woche ist ins Land gegangen. Hermine lebt sich ein (ich schwöre: die ist noch lange nicht am Ende ihres Willens hier angekommen) … Während ich versuche, meine Position hier in der Hütte zu wahren, greift Hermine nach allem, was ihr den Weg kreuzt. Null Respekt, null Anstand. Frech. Immer vorneweg, fast aufdringlich. Angst kennt sie keine. Eine Hermine eben, korrekt und vollständig, ein F-Wurf =

Fräulein Hermine Spirit of Stony Creek.

Züchterin Marita: Name passt zu der Kleinen. Sehen wir auch so.

Für mich aber war der Feger erstmal ein guter Grund, den Eifersuchtsbolzen raushängen zu lassen. Hat Andrea so nicht erwartet. Sie dachte, ich freue mir hier den Schwanz aus und betüddele die Kleine. Faaaahalsch!

Elisabeth: von der hatte Andrea erwartet, dass sie nichts mit der Kleinen zu tun haben will. Fehlanzeige. Elisabeth spielt Gouvernante. In diesem Spiel die zweite Überraschung für Andrea. Wer sagt denn schon, dass Cairns berechenbar sind … ?



Inzwischen: wir raufen uns zusammen. Andrea war und ist viel mit uns unterwegs. Im (für uns kofferraumtechnisch ausgebauten) Smart. Keine Chance uns aus dem Weg zu gehen. Macht nix – für Elisabeth war Hermine schon ein prima Kopfkissen da hinten drin …

So waren wir mal bei Jörgs Mutter und auch beim Tierarzt; dort nicht etwa wegen der Kleinen – Elisabeth ist es (sie ist gesundheitlich etwas angeschlagen, eben gerade ein kleines Sorgenkind).

Andrea hat den Arzt gewechselt und mit dem Termin da dann alle Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Vorstellungsrunde für alle Vier (wir + Andrea auch). So mit abhorchen/-tasten, Temperatur messen, wiegen, in die Augen schauen (nur wir Cairns, an Andrea war er nicht interessiert). Elisabeth hat er etwas genauer unter die Lupe genommen; zu ihr und ihren Problemchen hat Andrea ihm einen ganzen Arztroman erzählt (der Mann war danach so auf dem Laufenden, als sei er schon immer dabei gewesen; wir waren 1,5 Stunden bei ihm – bei ihm, nicht in seinem Wartezimmer) 😉 .



Ja, und was immer Andrea so tagsüber unternimmt – es ist stets ein Gassi-Stopp für uns dabei. Ein noch kurzer, mit Rücksicht auf Hermine … und: Elisabeth …

Ich bin hier gerade die einzig, die man fordern darf und kann und: es auch tut. In jeder Hinsicht. Seit Hermine hier eingezogen ist, fällt nicht nur sie abends stehend um, ich tu’s auch. Hundsmüd.

Vor Hermines Einzug konnte ich auch mal einen Tag verschlafen – davon bin ich jetzt weit-weit weg … Hoffentlich gibt sich das.

Ich will (will, nicht möchte), dass Hermine ganz nach mir kommt, sich dann ebenso schnell aufs Ohr haut wie ich … Ruhe in der Hütte bitte.

Erstmal aber wird sie wohl vor allem eines tun: wachsen. Vergleich: bei Züchterin Marita (oben im Bild) und eine Woche später dann bei uns. Sie guckt nicht mehr ganz so wie ein Baby aus dem Fell und wie sagte eine liebe Bekannte? Uiiii – sie trägt „Brille“. Mal sehen, ob ihr die bleibt. Rotgestromte Cairns sind farbliche Wundertüten (wobei manchmal auch die Kamera, das Tages- und ein Blitzlicht das ihre dazu beitragen, also nicht gleich irritieren lassen  😉 ).

Valentina,  die zauberhafte und grad leicht genervte nun Dreijährige …

 


 

PS: Immerhin in einem sind wir uns total einig – in „australischen Hausschuhen“. Hermine hat Jörgs genau so „zum Fressen gerne“ wie ich. Noch nicht ganz in der Hütte angekommen, hatte sie die Teile in der Reisetasche entdeckt – ähm „für sich entdeckt“, wie sie irrtümlich meinte …

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